Brauchtum & Tradition.

Die Österreicher sind ein Volk, das das ganze Jahr über mit viel Liebe sein Brauchtum pflegt. Den Auftakt macht der Glöcklerlauf, wenn ab der letzten Raunacht am 5. Januar die sogenannten Schön-Perchten, die guten Lichtgeister, durch die Gegend ziehen, um die bösen Geister des Winters zu vertreiben. Das Kostüm, das die Männer bei diesem Brauch tragen, variiert von Region zu Region. Im Salzkammergut, wo die Perchten Glöckler heißen, schmücken auffallend große, spitz zulaufende und kunstvoll gearbeitete Hüte, die von innen beleuchtet sind, den Kopf sowie ein schwerer Glockengurt das weiße Gewand.

 

Ein weiteres traditionelles Fest ist der "Liebstattsonntag", der am vierten Sonntag in der Fastenzeit gefeiert wird und der im 17. Jahrhundert von der Corpus-Christi-Bruderschaft Gmunden eingeführt wurde. Mit diesem "Liebstatt" sollte im Sinne von "Liebe bestätigen" ein Zeichen der Mitmenschlichkeit gegenüber Bedürftigen gesetzt werden, die man zum Essen einlud. Heute schenkt man sich gegenseitig Lebkuchenherzen, wobei dieser Brauch vor allem in Bad Goisern, Ebernsee, aber auch in einigen anderen oberösterreichischen Regionen verbreitet ist.

 

Äußerst prunkvoll und feierlich zelebrieren die Österreicher Fronleichnam. Sehenswert sind insbesondere die berühmten Wasserprozessionen in Hallstatt und am Traunsee, wenn festlich geschmückte Boote den Geistlichen auf den See hinausrudern, auf dessen Mitte die Segnung des Hallbergs stattfindet. Untermalt wird die Zeremonie von Musik und Glockenspiel.

 

Mit Stolz halten die Menschen im Salzkammergut auch ihre alte Schützentradition aufrecht. So findet Mitte Oktober eines jeden Jahres, wenn ein Schützenjahr endet, ein opulentes Fest mit regionalen Schmankerln statt, wobei die SCHAFSALAMi vom FISCHERGUT natürlich nicht fehlen darf.

 

Zum Brauchtum gehört ebenfalls das Tragen von Trachtengewändern. Typisch für das Dirndl im Salzkammergut ist die Farbe Grün in Kombination mit Rosa, Rot und Lila, während die Männer in dunkle Lederhosen mit vorwiegend grünen Stutzen und Lodenjanker schlüpfen.

 

Unterm Strich lässt sich festhalten: Ob zünftige Gstanzlmusik, ob Tanzreigen, begleitet vom Paschen, dem rhythmischen Klatschen im Dialog, oder das farbenprächtige Spektakel des Almabtriebs – die fröhlichen und herzlichen Menschen in Österreich und speziell im Salzkammergut verstehen es, das Leben in seiner Ursprünglichkeit und Vielfältigkeit zu gestalten und zu genießen.

Brauchtum & Tradition im Salzkammergut.

Das Salzkammergut ist nicht nur eine landschaftlich überaus reizvolle Region, sondern auch reich an alten sowie jungen Bräuchen und Traditionen. In der gesamten Region legt man nach wie vor großen Wert darauf, Brauchtum lebendig zu halten. So werden Bräuche effektiv vor dem Aussterben bewahrt und wertvolles immaterielles Kulturerbe konserviert.

Wie auch in anderen Regionen orientieren sich die Bräuche des Salzkammergutes am Jahreslauf, der seit jeher die Geschicke der ländlichen, bäuerlichen Bevölkerung bestimmt hat. Als solches sind sie ein kulturelles Gut von unschätzbarem Wert, das eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart schlägt. Gerade das Salzkammergut ist dafür bekannt, seine vielfältigen Bräuche besonders liebevoll zu pflegen. Die Menschen hier sind stolz, ein derartig reiches immaterielles Kulturerbe zu besitzen und sich ihrer Verantwortung diesem gegenüber bewusst. So kommt die Bewahrung dieses Kulturschatzes nicht nur der hier ansässigen Bevölkerung zugute, sondern vermittelt auch Besuchern ein eindrucksvolles Bild der hiesigen Kultur.

Tracht
Ortstypische Trachtengewänder sind im Salzkammergut ein fester Bestandteil gelebten Brauchtums. Zu der großen Popularität der Tracht trug nicht zuletzt Kaiser Franz Joseph I. bei. Da dieser bei seinen Urlauben in Bad Ischl mit Begeisterung Lederne, Lodenrock sowie Steirerhut mitsamt Gamsbart trug, begann die feine Gesellschaft, es ihm gleichzutun. Die Damen hüllten sich dabei in das Salzkammergut-Dirndl. Dieses ist mit Grün, Rosa, Rot und Lila besonders farbenprächtig. Dazu darf auch eine schwarze Seidenschürze nicht fehlen. Der Ausschnitt ist bei allen Varianten außer der Anna Plochl-Tracht rund. Diese gilt heute als Festtagstracht.

Kulinarik
Brauchtum ist nicht nur im Salzkammergut eng mit bestimmten Speisen und Getränken verknüpft. Ob zu Fasching, in der Fastenzeit, zu Ostern, im Advent oder zu Weihnachten, beinahe jede Zeit hat ihre eigenen kulinarischen Köstlichkeiten, die auf keinen Fall fehlen dürfen.

Neben verschiedenen Käsesorten ist die Schafsalami eine besondere kulinarische Spezialität des Salzkammergutes. Diese kann ebenso wie weitere Bio-Köstlichkeiten vom Schaf über www.schafsalami.com bezogen werden. Hergestellt wird diese Salami für Genießer auf dem Fischergut, einem Bio-Bauernhof mit langer Tradition. Dieser befindet sich im beschaulichen Örtchen Radau, das mitten im Wolfgangthal zwischen St. Wolfgang und Bad Ischl liegt. Dort kann nicht nur köstliche Salami vom Bio-Schaf erstanden, sondern auch in gemütlicher Atmosphäre ein High Class Urlaub am Bauernhof verbracht werden.
 

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