Urlaub am Bauernhof rund um den Wolfgangsee.

Seit alters her ist die Gegend um den Wolfgangsee landwirtschaftlich geprägt. Ein stabiles Klima sorgt für fruchtbare Böden, die sich zum Ackerbau ebenso eignen wie als Weideflächen für Nutztiere. Die hoch gelegenen Almen, wo der Boden steinig und die Hänge steil sind, sind sogar fast ausschließlich den Tieren vorbehalten: Im Rahmen einer naturnahen, extensiven Landwirtschaft verbringen Rinder (und teilweise auch Ziegen) dort den Großteil des Sommers unter freiem Himmel.
Und auch in den Tälern genießt das Vieh Freiräume, die in angenehmem Gegensatz zur industriellen Massentierhaltung stehen.

Wie kann eine solch „schonende“ Form der Landwirtschaft überhaupt gelingen – wo doch heutzutage ein einzelner Bauer statistisch über 100 Menschen durch seine Arbeit zu ernähren hat? Um 1950 herum wurden in Österreich noch 430.000 Höfe gezählt, auf denen rund ein Drittel der arbeitenden Bevölkerung beschäftigt war. Heute sind es nur mehr 170.000, der Prozentanteil der Bauern an den Erwerbstätigen ist auf vier Prozent gesunken. (vgl. Buchgraber, S. 6)

Kann da überhaupt überleben, wer sich dem vermeintlichen Zeitgeist so beharrlich entgegenstellt?

Nun – zum einen gibt es immer mehr Menschen, die beim Lebensmittelkauf und -konsum auf Klasse statt Masse setzen; die bewusst leben und genießen wollen und bereit sind, dafür auch mal etwas mehr auszugeben. Zum anderen konnte der wachsende Tourismus teilweise das auffangen, was an Einkommen aus der Landwirtschaft weggebrochen ist. Urlaub am Bauernhof erfreut sich ja schon lange bei den „Städtern“ großer Beliebtheit – aber infolge des stark gestiegenen Alltagsstresses durch neue Kommunikationsformen und ständige Erreichbarkeit sehnen sich immer mehr Menschen danach, einfach einmal abzuschalten. Auf Höfen wie dem Fischergut finden sie genau die Ruhe, die sie brauchen.

Beim Urlaub am Bauernhof kommt alles zusammen – Erholung trifft auf Genuss und wird um Erfahrungen und Wissen ergänzt: Wie werden hochwertige Lebensmittel produziert, wie leben die Tiere, die sie liefern, und wie funktioniert das „Ökosystem Bauernhof“ eigentlich?

 

Tiere gehören zum Leben am Land.

Mit das Schönste beim Urlaub auf dem Bauernhof – besonders für Kinder – sind sicherlich die vielen Tiere. Katzen, Hunde, Hasen und Kaninchen: Für alle, die in der engen Stadtwohnung keine Haustiere halten können, sind die „kleinen Viecherl zum Anfassen“ etwas ganz besonderes.

Nicht minder interessant sind aber auch die großen Nutztiere, vor allem Rinder und Schweine, Ziegen und Schafe. Mit denen kuschelt es sich zwar nicht ganz so gut, doch sie bilden eine wesentliche Grundlage für das Leben aller Menschen, ob als Konsument oder als Produzent.

Das enge Zusammenleben von Mensch und Tier macht den Bauernhof aus. Aus diesem Miteinander entspringen unzählige spannende Geschichten, die entdeckt und erlebt werden wollen; Geschichten, die dazu beitragen können, das Bewusstsein für Ernährung, Natur sowie Umwelt zu schärfen.

 

Kuscheln erlaubt!
Für die Bauern steht das große Nutzvieh natürlich im Vordergrund, da sie damit ihren Lebensunterhalt erwirtschaften. Aber ein Bauernhof wird nicht nur von Rindern und Schweinen bevölkert, sondern – zur Freude von Groß und Klein – auch von zahlreichen Tierarten, die sich weit besser zum Anfassen eignen. Hasen und Kaninchen, Hunde und Katzen: Sie gehören selbstverständlich auch zum Fischergut und sorgen dafür, dass die Streicheleinheiten nicht zu kurz kommen.

Und obwohl sie heute nicht mehr zum Verrichten schwerer Arbeiten gebraucht werden, stehen auch heute noch auf zahlreichen Höfen Pferde im Stall. Wenn sie nicht gerade das Landleben genießen, freuen sie sich darauf, Besuchern von ihrem Rücken aus die Schönheit der Landschaft zu zeigen!

 

Familienurlaub am österreichischen Bauernhof.

Die Unterkunft in Privatzimmern, Ferienwohnungen oder Ferienhäusern am Bauernhof ist eine Urlaubsform, die vor allem Familien mit Kindern anspricht. Die Urlauberkinder können das Leben am Bauernhof selbst „erleben“ und sich frei bewegen. Besonderen pädagogischen Stellenwert hat der Kontakt zu den Tieren am Bauernhof.

 

Das naturnahe Leben am Land und der Wechsel der Jahreszeiten wird kennen gelernt. Das aktive Erleben der bäuerlichen Arbeit am Hof, der Erntezeit sowie Freizeitaktivitäten in der Natur stellen insbesondere für Kinder eine neue Erfahrung dar.

 

Die erwachsenen Gäste schätzen an der Unterbringung am Bauernhof die Ruhe und Entspannung. Positiv bewertet werden der naturnahe Urlaub in frischer Luft, das Genießen der Lebensmittel aus der hofeigenen Erzeugung im Sinne einer „gläsernen Lebensmittelproduktion“ und die komfortablen Unterkünfte.

 

Gemäß einer Befragung spricht Urlaub am Bauernhof besonders die Altersgruppe der 30-49 Jährigen an. Mit einem Anteil von 60 Prozent Matura- und 20 Prozent Studienabschluss weisen die Gäste von „Urlaub am Bauernhof“ ein überdurchschnittlich hohes Bildungsniveau auf. 

 

Quelle: http://www.bmlfuw.gv.at/land/produktion-maerkte/uab/urlaubambauernhof.html

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